Kinderschutz

 

Öffnen Sie Ihren Explorer und klicken Sie in der Menüleiste auf "Extras" und wählen Sie die Option "Internetoptionen". Es popt ein neues Fenster mit dem Titel "Internetoptionen" auf

-- -> wählen Sie hier den Reiter "Inhalte". Klicken Sie im Feld "Inhaltsratgeber" auf den Button "Aktivieren".

Sie befinden sich jetzt im Inhaltsratgeber und können beim Reiter "Filter" mit Schiebereglern die gewünschten Einstellungen für die vier Bereiche "Gewalt", "Nacktaufnahmen", "Sex" und „Sprache“ festlegen. Diese Filter sollen später verhindern, dass Ihr Kind im Internet Explorer Seiten mit den genannten Inhalten angezeigt bekommen.

Wenn Sie die Schieberegler bedienen, finden direkt darunter eine Anzeige, welche erläutert, was mit dieser Einstellung angezeigt wird und was nicht. Stellen Sie den Filter nach Ihren Wünschen ein. Gesagt sein noch, dass dieser Filter nicht in allen Fällen garantieren kann, dass die solche Webseiten trotzdem angezeigt werden.

 

 

Dieser Filter kann in vielen Fällen helfen, aber ist trotzdem keine Garantie dafür, dass der Explorer in jedem Fall die "problematische" Seite erkennt.

Beim nächsten Reiter "Gebilligte Sites" können Sie die Webadressen (URLs) von ganz bestimmten Webseiten definieren, die der Explorer anzeigen darf.

Dies ist die sicherste Methode zu verhindern, dass Ihr Kind die falschen Seiten angezeigt bekommt. Allerdings ist es auch ein wenig Arbeit, alle URLs einzugeben, die Ihr Kind besuchen darf. Die URLs selbst müssen in der Form (Beispiel): www.philognosie.net eingegeben werden (also ohne http://).

Umgekehrt können Sie auch URLs eingeben, die auf keinen Fall angezeigt werden. Letzteres ist meiner Meinung nach recht sinnlos, da man gar nicht so viele Pornoseiten bannen kann, wie im Netz verfügbar sind.

Um die gebilligten Sites zu definieren, sollten Sie sich mit Ihrem Kind etwas Zeit nehmen und selbst mit ihm im Internet kinderfreundliche Seiten suchen bzw. die Auswahl ab und an vergrößern. Am Ende müssen Sie nur noch ein Kennwort eingeben, um unbefugten Benutzern zu verbieten diese Einstellungen außer Kraft zu setzen.

Denken Sie auch daran einen Kennworthinweis einzugeben, falls Sie das Paßwort vergessen. Nun können Sie Ihr Kind mit gutem Gewissen alleine surfen lassen.

Falls Sie später selbst - ohne Zugriffsbeschränkung - surfen wollen, gehen Sie wieder (wie oben beschrieben) unter Internetoptionen auf den Reiter Inhalte und klicken Sie dort auf den Button "Deaktivieren".

Sie müssen die Veränderungen im Inhaltsratgeber dann nur kurz mit Ihrem Kennwort bestätigen und schon können Sie wieder uneingeschränkt surfen. So eine Umstellung kostet Sie nur wenige Sekunden!

Kinder und Jugendliche nutzen die vielfältigen Möglichkeiten des weltweiten Netzes genauso wie Erwachsene. Kinder sind experimentierfreudig. Sie saugen Informationen auf und werden von ihnen beeinflusst. Besonders gefährdende Inhalte wie beispielsweise zu ausschließlich selbstbezogener Sexualität, (harter) Pornografie, Gewaltexzessen (wie menschenverachtende Gewaltdarstellungen) oder ideologischer Verblendung (wie Radikalismus, Rassismus, Volksverhetzung, satanistisches Gedankengut) können das Weltbild Ihres Kindes schädigend prägen.

 

Kinderseelen sind verletzlich!

Was also können Sie als Eltern und Erziehungsberechtigte tun, um ihr Kind vor ungeeigneten oder schädigenden Internet-Inhalten zu schützen? Grundsätzlich gilt: Üben Sie mit Ihrem Kind einen verantwortlichen Umgang. Machen Sie Ihrem Kind klar, wie wichtig das Einhalten der Regeln zum Datenschutz ist. Dies gilt insbesondere dann, wenn es mit Fremden per Internet Kontakt aufnimmt. Sowohl beim Schreiben einer E-Mail als auch beim Chatten sollte sich die Identifikation auf die E-Mail-Adresse oder auf ein Pseudonym beschränken. Keinesfalls sollten persönliche Daten oder Informationen eingegeben werden. Mit-Chatter sollte Ihr Kind nur nach Rücksprache mit Ihnen persönlich treffen, da Kinder nicht erkennen können, ob diese Personen gut gemeinte Absichten haben.

Fragen Sie Ihr Kind nach seinen neuen Erfahrungen im Internet. Werfen Sie gelegentlich einen Blick auf den Bildschirm, wenn Ihr Kind am PC sitzt. So bekommen Sie einen Eindruck davon, womit sich Ihr Kind gerade beschäftigt. Seien Sie auch "Lehrling". Ihr Kind wird Ihnen stolz zeigen, was es am PC schon alles kann. Durch seine bereits erworbene Computererfahrung kann es Ihnen vielleicht sogar manches Mal bei Schwierigkeiten behilflich sein. Lassen Sie sich z. B. die bevorzugten Suchmaschinen oder „Links“ erklären.

Beim Thema Kinderschutz und Kommunikationstechnik denken die meisten von uns zunächst an ungeeignete Inhalte im Internet. Zu Recht, denn besonders Seiten mit brutalen, pornografischen oder rassistischen Inhalten stellen eine massive Bedrohung dar. Aber auch als Online-Kontaktbörse kann das Internet sich von seiner gefährlichen Seite zeigen: Pädophile versuchen Minderjährige zu persönlichen Treffen zu überreden, Dealer nutzen Chatrooms als Marktplatz und Selbstmordforen gefährden Jugendliche in labilen Stimmungslagen. Geschützt werden müssen Kinder vor der brutalen Gewaltdarstellung in vielen Computerspielen oder den hemmungslosen Praktiken mancher Werbestrategen, die ihre "Kunden von morgen" mit versteckten Botschaften umgarnen. Neben den Inhalten des Internets gibt es aber auch ernste technische Gefahren, etwa durch Viren und Würmer, die durch E-Mails oder über präparierte Internetseiten verbreitet werden.

Das beste Werkzeug zum Schutz von Kindern ist es, wenn sich Eltern oder Betreuungspersonen ihrer Verantwortung für die Medienerziehung bewusst sind, und über eine fundierte Gesprächsbasis zum Nachwuchs verfügen. Technische Maßnahmen wie etwa der Einsatz von Filterungswerkzeugen können vom smarten Nachwuchs schließlich sehr oft rasch außer Kraft gesetzt werden. Gefragt ist daher vor allem die Medienkompetenz der Betreuer, die den Kindern als Begleiter den sicheren Weg weisen und sie zum eigenverantwortlichen, kompetenten Umgang mit PC und Internet heranführen.

Internetchats als Kontaktbörse

Die Gefahren:

Chatrooms können dazu missbraucht werden, sexuelle Kontakte zu Minderjährigen aufzubauen oder Drogen zu verkaufen. Daneben gibt es aber auch Foren, in denen beispielsweise rassistische Aktionen vorbereitet oder die möglichen Arten der Durchführung eines Selbstmords diskutiert werden.

Die Schutzmaßnahmen:

Reden Sie mit Ihrem Kind darüber, welche Gefahren in Chatrooms existieren.

Fragen Sie Ihr Kind, ob Sie diesen Chatroom auch einmal gemeinsam besuchen können oder machen Sie sich bei einem eigenen Besuch Ihr Bild.

Machen Sie Ihr Kind eindringlich darauf aufmerksam, dass es keinesfalls persönliche Daten im Chatroom bekannt geben soll (wie etwa Namen, Adresse oder Telefonnummer), ohne Sie vorher zu fragen.

Bewahren Sie den Überblick, wofür Ihr Kind sein Taschengeld ausgibt. Informieren Sie sich - etwa auf den Internetseiten der Hersteller - über die von Ihrem Kind gespielten Games.

Zeigen Sie sich im Gespräch mit Ihrem Kind interessiert am Spielverlauf. Achten Sie darauf, dass Ihr Kind nicht zu viel Zeit mit Computerspielen verbringt.

Allgemeingültige Richtlinien dafür, wie viel Zeit als angemessen einzustufen wäre, gibt es leider nicht - hier ist Ihre individuelle Einschätzung gefragt.

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